Gendervielfalt verstehen - Kinder und Jugendliche stärken (GuSp)

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Dieser Grünton erklärt dir, was Gendervielfalt bedeutet. Du erfährst, was Koedukation, geschlechterbezogene Pädagogik, Geschlechterrolle, Sex und Gender bedeuten. Außerdem erfährst du, welche Entwicklungsaufgaben deine Guides und Späher in diesem Zusammenhang zu bewältigen haben. Du erfährst, wie du sie dabei begleiten und unterstützen kannst. Eine offene und sensible Haltung zum Thema Vielfalt ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen und eine vorurteilsfreie Entwicklung der Guides und Späher zu ermöglichen. Wir betrachten die Themen hinter den Begriffen und leiten daraus Tipps für die Unterstützung deiner Guides und Späher ab. Dieser Grünton ist für alle GuSp-Leiter*innen, die mehr über das Thema Vielfalt erfahren wollen.


Der Hintergrund

Die Begriffe und ihre Bedeutungen[Bearbeiten]

Bedürfnisse erkennen und Individualität fördern: Als Leiter*in förderst du deine Guides und Späher entsprechend ihrer altersgemäßen und genderspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit dem Thema Vielfalt. Dafür ist es wichtig, die pädagogischen Grundlagen und Hintergründe zu kennen.

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Entwicklungsaufgabe Geschlechtsidentität[Bearbeiten]

Deine Guides und Späher setzen sich mit unterschiedlichen Geschlechterrollen und dem eigenen Körper auseinander. Bei Kindern sind die von den Eltern vermittelten Verhaltensweisen sehr prägend für die verinnerlichten Rollenmuster, aber auch der Einfluss von Medien auf Geschlechter- und Körperbilder ist bei vielen groß. Mit dem Eintritt in die Pubertät wird auch die Sexualität ein Thema. Die 10- bis 13-Jährigen lernen ihren eigenen Körper und dessen Veränderungen kennen, wobei die jungen Jugendlichen Sexualität mehr im Kopf als in der Realität ausleben. Des Weiteren machen einige junge Jugendliche ihre ersten Schritte in der Gestaltung partnerschaftlicher Beziehungen.

In dieser Entwicklungsphase sammeln junge Jugendliche vor allem Bilder, Sichtweisen und Einstellungen, um daraus zu einem späteren Zeitpunkt ihre eigene Vorstellung von der Person zu formen, die sie einmal sein wollen. Daher ist es gerade in diesem Zeitraum wichtig, Vielfalt zu erfahren, damit sie später aus einem reichen Fundus an Rollenbildern schöpfen können. Darunter fällt auch die Vorbildfunktion der Bezugspersonen, beispielsweise welcher Umgang zwischen den Geschlechtern gelebt wird, oder ob verschiedenen sexuellen Orientierungen wertschätzend begegnet wird.

Biologisches und soziales Geschlecht[Bearbeiten]

Der Begriff „Gender“ stammt aus dem Englischen und wurde eingeführt, um ihn vom Wort „sex“ zu unterscheiden. Während „sex“ das körperliche bzw. biologische Geschlecht beschreibt, meint „gender“ das soziale Geschlecht – also wie Menschen ihre Geschlechtsidentität erleben und wie die Gesellschaft Geschlecht versteht und einteilt (Österreichische Kinder- und Jugendvertretung, 2021, S. 5).

Das biologische Geschlecht kann weiblich, männlich oder intergeschlechtlich sein. Intergeschlechtliche Menschen sind Personen, deren körperliche Merkmale, wie Chromosomen, Hormone oder Geschlechtsorgane, nicht eindeutig in die medizinisch definierten Kategorien „männlich“ oder „weiblich“ passen. Intergeschlechtlichkeit ist eine natürliche Variation des menschlichen Körpers – so wie es auch bei anderen biologischen Merkmalen Vielfalt gibt.

In Österreich gibt es seit September 2020 sechs Möglichkeiten, wie das Geschlecht im Personenstandsregister eingetragen werden kann: weiblich, männlich, inter, divers, offen oder keine Angabe (VfGH, Erlass zur Anerkennung intergeschlechtlicher Menschen, 2018).

Geschlechtsidentität/Geschlecht: feminin – maskulin – andere

  • Geschlechtsausdruck: feminin – maskulin – andere
  • Sexuelle Anziehung: feminin – maskulin – andere
  • Romantische Anziehung: feminin – maskulin – andere
  • Bei Geburt zugewiesenes Geschlecht: männlich - weiblich – inter

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Weder das biologische noch das soziale Geschlecht haben etwas damit zu tun, was ein Kind machen kann oder darf. Es soll sich frei entscheiden können, was es in seinem Leben machen und erreichen will – unabhängig davon. Als Leiter*in bist du als wichtige Bezugsperson maßgeblich daran beteiligt, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich alle Kinder und Jugendlichen frei entfalten können.

Sexuelle Orientierung und LGBTQIA+[Bearbeiten]

Der Begriff „LGBTQIA+“ wird verwendet, um die Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar zu machen und niemanden auszuschließen. Die einzelnen Buchstaben stehen für lesbisch, schwul (gay), bisexuell, trans, queer, inter und asexuell so wie alle weiteren Identitäten. Es gibt verschiedene Versionen dieser Abkürzung und viele Identitäten und Ausdrucksformen für Menschen, die nicht heterosexuell sind. Wichtig ist, dass du die Identität der Menschen in deinem Umfeld respektierst und bei Unklarheiten nachfragst, wie du damit umgehen sollst. Mehr zu diesen Themen kannst du auf der Homepage von Rainbow Scouting Austria nachlesen.

Non-binäre- und trans-Identitäten[Bearbeiten]

Manche Kinder und Jugendlichen fühlen sich nicht eindeutig als Mädchen oder als Junge. Sie bezeichnen sich zum Beispiel als nicht-binär. Nicht-binär bedeutet, dass ihr Geschlecht nicht nur männlich oder weiblich ist. Manche fühlen sich zwischen beiden Geschlechtern, jenseits davon oder ihr Gefühl von Geschlecht verändert sich im Laufe der Zeit. Für andere ist „männlich“ oder „weiblich“ einfach kein passender Begriff, um ihr inneres Erleben zu beschreiben. Nicht-binär zu sein ist eine ganz natürliche Form der geschlechtlichen Vielfalt.

Andere Kinder und Jugendliche sind trans. Trans bedeutet, dass das innere Geschlecht einer Person nicht zu dem Geschlecht passt, das ihr bei der Geburt zugewiesen wurde. Ein Kind, dem bei der Geburt „männlich“ eingetragen wurde, kann sich z. B. als Mädchen fühlen – oder umgekehrt. Wichtig ist: Das innere Erleben der Person bestimmt ihr Geschlecht, nicht die Eintragung im Geburtenregister.

Trans zu sein hat nichts mit Verkleidung, Aufmerksamkeit oder einer Phase zu tun. Es geht um die authentische Identität eines Menschen – darum, so gesehen und angesprochen zu werden, wie man wirklich ist.

Für beide Gruppen gilt: Alle Kinder und Jugendlichen brauchen ein Umfeld, in dem sie sicher, respektiert und ernst genommen werden.

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Coming-Out[Bearbeiten]

Ein Coming-out ist ein individueller, oft langwieriger Prozess, der bereits im Kindesalter beginnen kann und im Jugendalter häufig seinen Höhepunkt erreicht oder erstmals sichtbar wird. Es ist der persönliche Weg, auf dem jemand erkennt, wer die Person wirklich ist, und dies auch anderen mitteilt – beispielsweise, wen man liebt oder welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt. Dieser Prozess, in dem junge Menschen ihr wahres Ich zeigen, ist oft lang und erfordert viel Mut. Ein Coming-Out kann für die betroffene Person sehr aufregend, aber auch beängstigend sein, da dieses viel Vertrauen erfordert.

Du kannst dabei eine wichtige Funktion einnehmen, indem du sichere Orte schaffst. Das bedeutet, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Guides und Späher wohlfühlen und offen über ihre Gefühle sprechen können. Nimm ihre Gedanken ernst und behandle alle Informationen vertraulich. Du kannst sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen, indem du zuhörst und Verständnis zeigst. Wenn deine Guide oder dein Späher noch weitere Unterstützung oder geprüfte Informationen benötigen, kannst du ihnen Beratungsstellen in ihrer Nähe empfehlen – siehe dazu Details unter „Weiterführendes”.

Koedukation[Bearbeiten]

Wir verstehen unter Koedukation die gemeinsame Erziehung von Kindern und Jugendlichen aller Geschlechter. Studien zufolge sind nur geringe positive Auswirkungen auf die Chancengleichheit von Jungen und Mädchen zu beobachten. Zudem gibt es gesellschaftlich verankerte Vorstellungen und Vorurteile im Hinblick auf das jeweilige Geschlecht und deren Folgen auf das Verhalten. Deshalb sieht das aktuelle Konzept der PPÖ einen gemäßigten Ansatz mit einer differenzierteren und reformierten Herangehensweise vor. Den Kindern und Jugendlichen stehen sowohl gemeinsame als auch getrennte Angebote zur Verfügung. Durch geschlechtsspezifische Arbeit werden Mädchen und Jungen gezielt gestärkt. Das bedeutet für dich, dass du sowohl gemeinsame als auch geschlechtsspezifische Lernräume schaffst und gestaltest. Weitere Informationen zum Thema Koedukation findest du im Fachwissen „Geschlechterbezogenes Arbeiten”.

Geschlechterbezogene Pädagogik und ihre drei Grundbegriffe[Bearbeiten]

Geschlechterbezogene Pädagogik meint, aufs Geschlecht bezogene Angebote zu schaffen. Diese Angebote gestaltest du:

  • Geschlechtergerecht: Du schaffst aktiv gleiche Möglichkeiten und Chancen für alle. Dabei ist ein partnerschaftlicher Umgang zwischen allen Geschlechtern wichtig, ebenso wie gegenseitiger Respekt. Dabei ist es wichtig, zwischen „gleich“ und „gerecht“ zu unterscheiden.
  • Geschlechtsspezifisch: Du bist dir der unterschiedlichen Lebenswelten deiner Guides und Späher bewusst. Sie durchlaufen zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Entwicklungsschritte. Du akzeptierst unterschiedliche Fähigkeiten und Bedürfnisse wertfrei und siehst sie als Bereicherung. Als Leiter*in nimmst du die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen der Guides und Späher wahr und gehst altersgerecht darauf ein.
  • Genderkritisch:Geschlechterrollen sind nicht natürlich bedingt, sondern durch das soziale Umfeld, die Kultur und die Gesellschaft geprägt. Als Leiter*in reflektierst du deine eigene Geschlechterrolle, machst dir deinen Umgang mit anderen Geschlechtern bewusst und hinterfragst ihn kritisch. Du hinterfragst auch, welche gesellschaftlichen Normen und Werte dein Handeln beeinflussen. Durch diese Haltung bist du in der Lage, die Vielfalt der Geschlechter zu verstehen. Du bist Vorbild und trägst dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Geschlechterbilder entwickeln können.

Geschlechterrolle/Geschlechterstereotype[Bearbeiten]

Bei Geschlechterrollen geht es darum, wie sich Menschen eines Geschlechts verhalten sollen, welche Eigenschaften sie angeblich haben und was sie gut können. „Typisch Mann“, „typisch Frau“ – diese Eigenschaften und Verhaltensweisen werden uns nicht einfach in die Wiege gelegt. Diese entwickeln sich, weil es in unserer Gesellschaft Geschlechterrollen gibt. Von allen Menschen wird erwartet, dass sie diese Rollen erfüllen. Wenn sie das nicht können oder wollen, müssen sie mit Ausgrenzung und Diskriminierung rechnen. (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V., o. J., S. 26–27)

Wichtig ist, sich dieser sozial konstruierten Erwartungen bewusst zu sein und sie kritisch zu hinterfragen.

Gender Mainstreaming[Bearbeiten]

Gender Mainstreaming bedeutet, die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen zu berücksichtigen und umzusetzen. Um das Thema Gender in der praktischen Arbeit mit deinen Guides und Spähern gut einbinden zu können, kann es hilfreich sein, es auch auf der strukturellen Ebene deiner Gruppe zu betrachten. Weitere Tipps, wie du das Thema in der Gruppe bearbeiten kannst, findest du in der BJV-Toolbox „Gender Mainstreaming”.

Was heißt das in der Praxis[Bearbeiten]

Als Leiter*in ist es deine Aufgabe, die Guides und Späher dabei zu unterstützen, sich mit Geschlechterrollen auseinanderzusetzen und die Beziehung zu anderen Geschlechtern zu verstehen. Das gelingt am besten in gemischten Gruppen, in denen sie viel miteinander zu tun haben und reflektierte Vorbilder im Leitungsteam erleben.

Inklusive und exklusive Räume schaffen[Bearbeiten]

Inklusive Räume sind für alle Menschen zugänglich und bieten allen ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden, unabhängig vom Geschlecht. Rückzugsräume zu schaffen, ist dabei ebenso wichtig, wie die Zelt- oder Zimmereinteilung und Sanitärräume nach den individuellen Bedürfnissen all deiner GuSp anzupassen. Dies setzt ein lösungsfokussiertes und partizipatives Miteinander auf Augenhöhe voraus.

Ein exklusiver Raum ist ein Raum für bestimmte Gruppen, deren Mitglieder ein bestimmtes Merkmal erfüllen, zum Beispiel „alle, die sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen“.

Warum braucht es inklusive und exklusive Räume? Nicht alle fühlen sich in der Gegenwart aller wohl und sicher. Als Leiter*in liegt es an dir, einzuschätzen, was gebraucht wird, und die Bedürfnisse deiner Guides und Späher abzufragen, um jene Räume anbieten zu können, die benötigt werden.

Geschlechtersensible oder neutrale Sprache[Bearbeiten]

Achte auf deine Sprache. Nutze den Gender-Stern (*), um alle Geschlechter einzuschließen, zum Beispiel bei Begriffen wie „Leiter*innen” oder „Pfadfinder*innen”. Mach beim Reden Gedankenpausen. Mehr dazu findest du im PPÖ-Styleguide und im Leitfaden „Geschlechtersensible Sprache“ der Gleichbehandlungsanwaltschaft. Eine weitere Möglichkeit sind neutrale Begriffe wie Pfadis, Leitende oder Kinder und Jugendliche zu verwenden. Durch dies kann der Sprachfluss und die Verständlichkeit vereinfacht werden.

Geschlechtsspezifische und genderkritische Angebote schaffen[Bearbeiten]

Als Leiter*in achtest du bewusst auf einen vielfältigen Angebotsmix. Dabei achtest du darauf, dass sich deine Guides und Späher aktiv einbringen können. Ermutige sie aber auch, nicht nur altbekannte Dinge zu machen, sondern auch Dinge außerhalb der gewohnten Pfade auszuprobieren, also geschlechtsuntypische Aktivitäten. Eine Vielzahl an Inspirationen finden deine Guides und Späher in den Aktivtipps im Wegweiser.

Kein Platz für Diskriminierung![Bearbeiten]

Diskriminierende Äußerungen haben bei den Pfadfinder*innen keinen Platz. Das gilt ausnahmslos für alle. Wenn es dennoch zu diskriminierenden Äußerungen kommt, ist es wichtig, dass du klar dagegen Stellung beziehst und dies in der Gruppe auch offen ansprichst.

Deine Rolle als Leiter*in[Bearbeiten]

Als Leiter*in bist du ein Vorbild für deine Guides und Späher. Durch deine selbstreflektierte Haltung trägst du dazu bei, Genderbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.

In unserer Arbeit mit den Guides und Spähern ist eine offene und reflektierte Haltung von großer Bedeutung, denn sie stärkt die Beziehung zwischen dir als Leiter*in und den Kindern und Jugendlichen, die wiederum davon profitieren. Darüber hinaus kann Diskriminierung vermieden werden. Es geht darum, deine eigenen Haltungen und Wertvorstellungen in Bezug auf sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen regelmäßig zu reflektieren. Welche Gedanken habe ich zu diesem Thema? Welche Vorurteile habe ich? Was ist für mich typisch männlich, typisch weiblich und wie gehe ich damit um, wenn Personen davon abweichen? Welche Aufgaben gebe ich meinen Guides, welche den Spähern? Wie reagiere ich, wenn ein Junge in einem Kleid zur Heimstunde kommt?

Da wir bei den Pfadis immer auch im Team arbeiten, ist es wichtig, dieses Thema auch in deinem Leitungsteam zu reflektieren und zu diskutieren. So kannst du deinen Guides und Spähern den bestmöglichen sicheren Rahmen für diese Entwicklungsaufgabe bieten.

Als Leiter*in bist du eine wichtige Bezugsperson für die Guides und Späher. Es ist daher wichtig, dass du mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten deiner Guides und Späher umgehen kannst und diese als Bereicherung für deine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen anerkennst. Das bedeutet auch, diversitätssensibel zu handeln, beispielsweise durch einen bewussten und offenen Sprachgebrauch. Machst du beispielsweise Beispiele von starken Frauen und traurigen Männern? Beziehe ich junge queere Menschen in meine Sprache und Beispiele ein? Verwende ich immer nur die männliche Form? Sprache formt unser Denken.

Arbeit mit Erziehungsberechtigten[Bearbeiten]

Du kannst das Thema im Rahmen eines Informationsabends ansprechen und ihnen durch gelebte Vielfalt zeigen, wie Geschlechterreflektiertheit, Gender- und Diversitätskompetenz bei den Pfadis umgesetzt werden. Der Partnerverein Rainbow Scouting Austria ist auch für die Beratung von Erziehungsberechtigten da.

Weiterführendes[Bearbeiten]

Grüntone

  • Die Entwicklungsaufgaben und Methoden der GuSp- Stufe
  • Gendervielfalt – ein Praxisleitfaden für Leiter*innen

Fachwissen

PPÖ Sprachleitfaden https://ppoe.at/service/ressourcen/sprache-texte/sprachleitfaden/

Rainbow Scouting Austria

Österreichische Kinder- und Jugendvertretung (2021) BJV-Toolbox Gender Mainstreaming in der Kinder und Jugendarbeit. Wien. 4. Auflage. https://bjv.at/wp-content/uploads/2020/03/toolbox-bjv_19-web-1.pdf

Verfassungsgerichtshof (2018) Erlass zur Anerkennung intergeschlechtlicher Personen: https://www.vfgh.gv.at/medien/Personenstandsgesetz_-_intersexuelle_Personen.php

Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. (o.J.) Dieses Genderdings! Grundlagen zu Geschlecht, Familie, Sexualität und Liebe. Eine pädagogische Handreichung. Berlin. https://www.dissens.de/fileadmin/social_media_interventions/Brosch%C3%BCren/Handreichung_Dieses_Genderdings_web_neu.pdf

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (o.J.) Glossar Break free: https://pfadi.swiss/media/files/69/glossar_break_free.pdf

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (o.J.) Break Free - Leitfaden für Leitungspersonen: https://pfadi.swiss/media/files/43/leitfaden_fuer_leitungspersonen_breakfree.pdf Gleichbehandlungsanwaltschaft (2023) Geschlechtersensible Sprache – Dialog auf Augenhöhe. Leitfaden https://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.gv.at/dam/jcr:8a95ec39-a1ba-4cc0-9c0e-ba9f22cdbc62/231128_Leitfaden_geschl-Sprache_A5_BF.pdf

Beratungs- und Anlaufstellen in Österreich

Anmerkung: Uns ist bewusst, dass das Thema Gendervielfalt ein sehr Aktuelles ist und sich laufend weiterentwickelt. Die Grünton-Redaktion arbeitet ehrenamtlich. Es ist bei unserer hohen Anzahl an Grüntönen nicht immer einfach, auf aktuellem Stand zu bleiben. Wir sind bemüht, unsere Grüntöne laufend zu überarbeiten und dem aktuellen Wissenstand anzupassen. Sollte das nicht der Fall sein und wir etwas übersehen haben, dann bitte melde dich gerne unter gusp@ppoe.at


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Dieser Grünton erklärt dir, was GendervielDieser Grünton erklärt dir, was Gendervielfalt bedeutet. Du erfährst, was Koedukation, geschlechterbezogene Pädagogik, Geschlechterrolle, Sex und Gender bedeuten. Außerdem erfährst du, welche Entwicklungsaufgaben deine Guides und Späher in diesem Zusammenhang zu bewältigen haben. Du erfährst, wie du sie dabei begleiten und unterstützen kannst. Eine offene und sensible Haltung zum Thema Vielfalt ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen und eine vorurteilsfreie Entwicklung der Guides und Späher zu ermöglichen. Wir betrachten die Themen hinter den Begriffen und leiten daraus Tipps für die Unterstützung deiner Guides und Späher ab. Dieser Grünton ist für alle GuSp-Leiter*innen, die mehr über das Thema Vielfalt erfahren wollen.r über das Thema Vielfalt erfahren wollen. +
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