Familienspiel

Aus Infopedia
Version vom 3. Oktober 2022, 22:00 Uhr von Geralds (Diskussion | Beiträge) (1 Version importiert)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Familienspiel
Art der Methode Spiel
Stufe GuSp
Schwerpunkt
Schlagwörter LGBT
Gruppengröße Großgruppe
Vorbereitungsaufwand
Dauer 10 Minuten
Ort drinnen, draußen
Autor*in
Status Entwurf
Letzte Änderung am 3. 10. 2022 von Geralds.
Export PDF

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmer_innen haben unterschiedliche Familienkonstellationen kennengelernt und diese pantomimisch dargestellt.

Inhalte

Ehe, Adoption, Heteronormativität

Material

ausgedruckte Familienzettel in Gruppenstärke

Detailbeschreibung

Bei der Methode Familienspiel stellen die Teilnehmer_innen pantomimisch Familienportraits dar, deren Mitglieder sie zuvor auf Zetteln gezogen haben. Dabei lernen sie unterschiedliche Familienkonstellationen kennen.

Beschreibung

Die Familienzettel werden so sortiert, dass sie genau der Anzahl der Teilnehmer_innen entsprechen und sinnvolle Familien ergeben (also etwa keiner alleine ist) und werden dann gemischt. Bei GuSp sollten man besonders schwierige Rollen aussortieren (also Rollen, die sich schwer darstellen lassen). Jede_r Teilnehmer_in zieht verdeckt einen Zettel und hält den Inhalt geheim. Auf dem Zettel steht jeweils ein Familienname sowie die Rolle, die die Person in der Familie einnimmt. In Phase 1 müssen sich nun die im Raum verstreuten Familienmitglieder suchen und dürfen dazu nur laut ihren Familiennamen sagen. Diese klingen recht ähnlich. In Phase 2 sollen sich die Teilnehmer_innen nun vorstellen, sie wären beim Fotografen und sollen sich für ein Familien- portrait aufstellen. Innerhalb der Familie darf dabei bekannt gegeben werden, wer welche Rolle einnimmt. Die einzelnen Rollen sollen bei der Aufstellung jeweils so deutlich dargestellt werden, dass die übrigen Familien erraten können, wer welche Rolle hat. Nacheinander wird nun geraten. Nachdem alle Familien ihre Portraits dargestellt haben, kann der/die Leiter_in darauf eingehen, was eine Familie zu einer Familie macht, und dass es eben ganz unterschiedliche Familienzusammensetzungen in Österreich gibt. Außerdem können Rollenbilder thematisiert werden. Unserer Erfahrung nach sitzen etwa Kleinkinder fast ausschließlich auf dem Schoß der Mutter.

Varianten

um weitere Rollen ergänzen

Impulsfragen

  • Was macht eine Familie aus? Kommt es auf die Zusammensetzung oder auf etwas anderes an?
  • Welche Personen kümmern sich in Österreich klassischerweise um Kinder? Woran könnte das liegen?
  • Was war besonders leicht darzustellen? Warum?
  • Woran erkennt man bestimmte Rollen?
  • Gibt es Merkmale/Eigenschaften, die von außen nicht sichtbar sind?

Material

Siehe Auch / Quellen